Wir wissen, dass die Menschen die eigentlich treibende Kraft unser Industrie sind. Deshalb leistet Burgos auch Pionierarbeit in der Dualen Berufsausbildung, einer Ausbildungsform, die sich an das deutsche Ausbildungssystem anlehnt und die theoretische Ausbildung mit der direkten Ausbildung am Arbeitsplatz kombiniert. Was das Ausbildungsniveau der in Burgos beschäftigten Bevölkerung angeht, so fällt hier der hohe Prozentsatz an Personen auf, die eine höhere Berufsausbildung (vorher Berufsausbildung Stufe II) absolviert haben, und zwar sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor, was bedeutet, dass sich das Ausbildungsangebot in Burgos dieser Nachfrage anpasst, um den ständig wachsenden Anforderungen des Markts gerecht zu werden.

Die in der Stadt vorhandenen Ausbildungseinrichtungen bieten, ganz im Sinne der Unternehmen, eine hohe berufliche Qualifikation. Nahezu ein Viertel der Bevölkerung (24%) besitzt einen Hochschulabschluss, also doppelt so viel wie der spanische Durchschnitt, und 40% der in der Industrie beschäftigten Personen haben eine Berufsausbildung durchlaufen, was weit über dem Prozentsatz aller in Spanien beschäftigten Personen liegt (knapp 25%).

Die exzellente Zusammenarbeit zwischen der Universität von Burgos (UBU) und dem ansässigen Unternehmertum zeigt sich besonders an der Anzahl der an der Universität angemeldeten Patente je einhundert Dozenten, was im Ranking der Kontrollstelle für F&E&I der Spanischen Universität (IUNE) den dritten Platz bedeutet. Die Universität kann neben einem eigenen Technologie- und Wissenschaftspark auch auf Gruppen aus mehreren Forschungsbereichen zurückgreifen, 30 aus dem Bereich Biochemie, 16 aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften, 8 aus den Bereichen Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaft sowie 18 aus den Bereichen Human- und Erziehungswissenschaft.

HOHE QUALIFIKATION FÜR DIE UNTERNEHMEN

24% DER BEVÖLKERUNG BESITZT EINEN HOCHSCHULABSCHLUSS, DOPPELT SOVIEL WIE DER SPANISCHE DURCHSCHNITT, UND 40% DER IM INDUSTRIEGEWERBE BESCHÄFTIGTEN PERSONEN HABEN EINE BERUFSAUSBILDUNG, WAS WEIT ÜBER DEM PROZENTSATZ ALLER IN SPANIEN BESCHÄFTIGEN PERSONEN LIEGT (25%).

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Weniger Arbeitslosigkeit und mehr Wirtschaftstätigkeit
Die Arbeitslosenziffer in der Provinz Burgos ist geringer als die der Autonomen Gemeinschaft von Kastilien und León und liegt fünf Prozentpunkte unterhalb des nationalen Durchschnitts. Die Analyse des Arbeitsmarkts in Burgos zeigt gemäß den Zahlen über die in der spanischen Sozialversicherung angemeldeten Personen, dass die Beitragszahler aus dem Industriesektor ca. 24% aller Beitragszahler ausmachen, ein im Vergleich zur Industrie in ganz Kastilien und León wesentlich höherer Prozentsatz. Zudem liegt die Beschäftigungsquote weit über den regionalen und nationalen Durchschnittswerten.
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Hohe Produktivität und sehr wenig Arbeitskonflikte
Dank des hohen Qualifikationsniveaus kann sich der Arbeitsmarkt von Burgos den Anforderungen des Unternehmensnetzwerkes perfekt anpassen, was dazu führt, das die Produktivität eine der ersten Positionen im spanischen Ranking einnimmt und der Trend auch weiterhin nach oben geht. Unter Berücksichtigung des BIP in der Provinz und der Anzahl der beschäftigten Personen, trägt jeder Arbeiter in Burgos jährlich mit 66.322 € am BIP bei. Diese Summe beträgt in Madrid 65.185 €, in Barcelona 63.515 € und in Valladolid 61.514 €. Gemäß einem Bericht der CEOE (Spanische Vereinigung der Unternehmerverbände) aus dem Jahre 2011 ist die Anfälligkeit für Arbeitskonflikte in Burgos sehr gering und liegt weit unter dem spanischen Durchschnitt. Die erwerbstätige Bevölkerung in Burgos macht fast 1% aller in Spanien beschäftigten Personen aus, ihr Anteil am gesamten Streikvolumen beträgt jedoch nur 0,005% und der Prozentsatz der durch diese Konflikte verlorengegangenen Arbeitsstunden lediglich 0,007%.
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